GALERIE
Kölnischer Kunstverein (1839)
Hahnenstraße 6 / Die Brücke  Plattegrond via Google
D-50667 Köln, Deutschland
T +49-221-217021
F +49-221-210651
 info@koelnischerkunstverein.de
www.koelnischerkunstverein.de
di t/m zo 13.00-19.00

Overige informatie
The Kölnischer Kunstverein (Art Association of Cologne) was founded in 1839. As one of the oldest art associations in Germany and with 2000 members it is one of the most renowned exhibition institutions, and its activities are highly regarded not only in Cologne and the surrounding region, but also internationally. The main focus of the Kölnischer Kunstverein is to enable exhibitions that are determined by artistic demands and which intensify the confrontation with international art of today.
The Kölnischer Kunstverein building in Cäcilienstrasse was demolished in fall 2002. A museum complex is to be built in its place in the next few years. The Kunstverein has found new quarters in the "Brücke" ("The Bridge" - former British Council). The architecture of the "Brücke", its location in the center of Cologne, and most of all the context of the building in the history of ideas offer interesting conditions for the presentation, communication and discussion of contemporary art. The "Brücke" was built in 1949/50 by the architect Wilhelm Riphahn, who was charged with establishing a symbolic place of dialogue in the city destroyed by the war. This goal meant taking art and culture as a medium for mutual understanding and reconciliation among people and nations marked by war. With the former library of the British Council and a cinema and theater hall, the structure of the "Brücke" provides an infrastructure that forms the basis for developing new models of communication and space, contributing not only to the sensual experience of art, but also fostering theoretical discussion and reflection and helping to question the production conditions of art.

The facilities are currently being renovated and adapted for carrying out exhibitions according to plans by and under the supervision of the internationally respected architect Adolf Krischanitz. The existing rooms are being returned to their original state.

Cooperation
In cooperation with Filmclub813, a cinema enterprise devoted to high quality films has been established, which runs a continuous cinema program in the cinema hall. Film series and lectures are organized by artists, filmmakers and theoreticians to accompany the exhibitions and address selected positions and themes in greater depth. In collaboration with the Imhoff Foundation ten working spaces have been provided for young artists from Cologne on the upper floor of the "Brücke". In this way the Kölnischer Kunstverein seeks to improve the constrained living and working conditions of young artists in Cologne. In addition, an "artist apartment" has also been set up, in order to enable artists and theoreticians that have been invited to exhibition projects to explore the spatial and local conditions over a longer period of time. This also means that the production conditions of contemporary art are made visible and questioned in a way that is otherwise hardly given in the separation of production and presentation in contemporary art practice.
Since the end of 2002 the Kölnischer Kunstverein has been the carrier of a project initiative from the Federal Culture Foundation, which deals with the representation and visualization of migration. In cooperation with project partners DOMiT (Documentation Center and Museum on the Migration from Turkey), Institute of Cultural Anthropology and European Ethnology, Frankfurt am Main, Institut für Theorie der Gestaltung und Kunst, Zürich, and a rotating team of curators, exhibitions, films, scholarly projects and international symposia will be organized from 2003 to 2005 and new artistic and theoretical works will be initiated.


Deutsch

Der Kölnische Kunstverein wurde 1839 gegründet. Als einer der ältesten Kunstvereine Deutschlands zählt er zu den renommierten Ausstellungsinstitutionen, dessen Aktivitäten nicht nur in Köln und der Region, sondern auch international große Beachtung finden. Eines der Hauptanliegen des Kölnischen Kunstvereins ist es, einen von künstlerischen Ansprüchen bestimmten Ausstellungsbetrieb zu führen und die Auseinandersetzung mit internationaler Kunst der Gegenwart zu vertiefen.

Das Gebäude des Kölnischen Kunstvereins in der Cäcilienstrasse wurde im Herbst 2002 abgerissen. An dessen Stelle soll in den kommenden Jahren ein Museumskomplex errichtet werden. In der „Brücke” (ehemaliges British Council) hat der Kunstverein sein neues Quartier gefunden.
Die Architektur der „Brücke”, ihre Lage im Zentrum Kölns und vor allem der ideengeschichtliche Kontext des Gebäudes bieten interessante Voraussetzungen für die Präsentation, Vermittlung und Diskussion zeitgenössischer Kunst. Die „Brücke” wurde in den Jahren 1949/50 von dem Architekten Wilhelm Riphahn mit der Vorgabe gebaut, einen symbolischen Ort des Dialoges in der vom Krieg zerstörten Stadt zu etablieren. Eine Zielsetzung, die Kunst und Kultur als Medium der Verständigung und Versöhnung zwischen den vom Krieg gezeichneten Menschen und Nationen verstanden hat. Mit der ehemaligen Bibliothek des British Council, sowie dem Kino- und Theatersaal verfügt die „Brücke” über eine bauliche Infrastruktur, auf deren Grundlage neue Vermittlungs- und Raummodelle entwickelt werden können, die nicht nur zur sinnlichen Erfahrung von Kunst beitragen, sondern auch deren theoretische Diskussion und Reflexion fördern, sowie die Produktionsbedingungen von Kunst hinterfragen helfen.

Nach Plänen und unter Leitung des international anerkannten Architekten Adolf Krischanitz wurden die Räumlichkeiten schrittweise renoviert. Sie wurden dabei auf ihren Originalzustand zurückgeführt.

Kooperationen
In Kooperation mit dem Filmclub 813 wird das Kino in der „Brücke” kontinuierlich bespielt. Begleitend zu den Ausstellungen werden von KünstlerInnen, Filmschaffenden und TheoretikerInnen Filmreihen und Vorträge zusammengestellt, die eine Vertiefung ausgewählter Themen ermöglichen.

In Zusammenarbeit mit der Imhoff-Stiftung wurden 10 Arbeitsräume für junge Kölner KünstlerInnen im Obergeschoss der „Brücke” geschaffen. Der Kölnische Kunstverein will sich damit auch für eine Verbesserung der angespannten Arbeits- und Lebenssituation junger KünstlerInnen in Köln engagieren. Darüber hinaus wurde eine Künstlerwohnung eingerichtet. Sie ermöglicht, dass die zu Ausstellungsprojekten eingeladenen KünstlerInnen und TheoretikerInnen sich über einen längeren Zeitraum mit den räumlichen und örtlichen Bedingungen auseinandersetzen können.

Seit Ende 2002 ist der Kölnische Kunstverein Träger eines Initiativprojekts der Kulturstiftung des Bundes, das sich mit Migration als einem der grundlegenden Faktoren gegenwärtiger Veränderungen in Europa auseinandersetzt. In Zusammenarbeit mit den Projektpartnern, dem Dokumentationszentrum und Museum für Migration aus der Türkei (DOMiT) in Köln, dem Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Universität Frankfurt am Main und dem Institut für Theorie der Gestaltung und Kunst in Zürich sowie einem wechselnden KuratorInnenteam werden von 2003 bis 2005 Ausstellungen, Filme, Wissenschaftsprojekte und internationale Symposien organisiert sowie neue künstlerische und theoretische Arbeiten initiiert.

Exposities (komt/future nu/now voorbij/past)
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